Digital Government

Die erste Frage lautet: Wie sieht der Staat der Zukunft aus? Die Digitalisierung schafft neue Möglichkeiten für die Organisation des politisch-administrativen Systems. Die Ausführung von Aufgaben kann mit intelligenten digitalen Werkzeugen unterstützt oder sogar vollständig automatisiert werden. Prozesse können effizienter, effektiver und bisweilen auch gänzlich anders als bisher organisiert und untereinander vernetzt werden. Die Verwaltungsdienstleistungen können den tatsächlichen Bedürfnissen besser angepasst und personalisiert werden. Das Innovationspotential ist riesengross und wird immer grösser.

Doch die Wirklichkeit ist häufig eine andere. Viele staatliche Institutionen konnten während der Covid-19 Gesundheitskrise kein Home-Office einführen, weil die Infrastruktur-Voraussetzungen fehlten. Beim Thema E-Government-Bus denken die meisten an einen Informationsbus, der von Stadt zu Stadt fährt. Und von personalisierten Portalen will man seit 10 Jahren nichts hören. Darum lautet die zweite Frage: Wie kommen wir zum Staat der Zukunft? Wie gehen wir mit der Situation um, dass wachsende Komplexität, Beschleunigung der gesellschaftlichen Veränderungen und ein Mix aus Technologie und institutionsfeindlichen Erzählungen den Staat zunehmend unter Druck setzen? Oder müssen wir uns tatsächlich eine dritte Frage stellen: Wie können wir die Gewährleistungsaufgaben des Staats oder auch die demokratischen Prozesse mit Technologie institutionenfrei neu organisieren?

Alle Artikel zu Digital Government

Basisregister und Normdaten als Wegbereiter für Linked Data

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Basisregister sind zentrale Bestandteile eines Linked-Data-Ökosystems. Zusammen mit gemeinsam verwendeten Datenmodellen bzw. Ontologien sorgen…

Building a Linked Open Data Ecosystem for the Performing Arts

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Over the past six months, the BFH Institute for Public Sector Transformation has had the pleasure to accompany the Canadian Arts Presenting Association’s…

Auch Algorithmen diskriminieren – wie es ihnen ihre Programmierer vorgeben

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Unternehmen setzen vermehrt Künstliche Intelligenz (KI) ein, um Entscheidungen zu treffen oder basierend auf deren Vorschlägen zu entscheiden.…

Die zentrale Rolle von Basisregistern und Normdaten beim Durchbrechen von Datensilos

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How art institutions can manage their metadata

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Virtual assistants need descriptive metadata to work correctly. But many art organizations are poorly positioned with it. To close this gap,…

Die Schweiz braucht eine konstruktive Datenpolitik

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Die Vision ist seit längerem klar: Wir wollen eine kooperative, partizipative und offene Nutzung der Daten, die in Wirtschaft und Gesellschaft…

June-July: Special Issue focused on Missing Links

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Today, Open Data is an imperative. Government data, research data, and data from various other fields must be freely accessible and reusable…

Digitalisierung dank Standards

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Der Digitalisierungsgrad der Daten und des Informationsflusses zwischen Organisationseinheiten nimmt Jahr für Jahr zu. Dies gilt insbesondere…

Liveblog vom eGov-Fokus 1/19: Offene digitale Stadtkultur

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Städte werden digital. Es ist absehbar, dass diese Entwicklung Städte nachhaltig verändern wird. Offene Daten, das Internet der Dinge, Augmented…

Einsatz von Mobile-Identity-Lösungen im Rahmen der elektronischen ID

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Das Bedürfnis nach einer digitalen Ausweismöglichkeit wächst. Die elektronische Identität (eID) ist in der Schweiz durch das eID-Gesetz geregelt…

Der Digitalisierungsmonitor 2019

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Vor den Eidgenössischen Wahlen vom 20. Oktober 2019 lanciert die BFH in Kooperation mit den Universitäten Zürich und Genf sowie mit der Online-Wahlhilfe…

Once Only in Europa – Kann die Schweiz dabei sein?

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Das Prinzip der einmaligen Erfassung von Daten gegenüber Behörden (Once-Only, OOP) in Europa als Teil der Tallinn-Deklaration ist ein zentrales…