Warum es noch immer den Gender Pay Gap gibt – eine Podcast-Episode

Gender Pay Gap

Schweizerinnen erhalten noch immer knapp 14% weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen für die gleiche Arbeit. Welche Effekte der neu eingeführte Artikel 13 des Gleichstellungsgesetzes zeigt, untersucht BFH-Expertin Prof. Dr. Lucia Lanfranconi vom Institut New Work aktuell in einer Studie im Auftrag des Bundesamts für Justiz.

Der Schweizer Equal Pay Day war in diesem Jahr am 17. Februar. Bis zu dahin mussten Schweizerinnen länger arbeiten, um den gleichen Lohn zu erhalten, den ihre männliche Kollegen bis am 31. Dezember 2023 einstreichen konnten. Die Lohngleichheit ist zwar seit 1981 gesetzlich festgeschrieben, aber der unerklärbare Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern schrumpft dennoch zu langsam.

Dies zeigen Zahlen des Bundesamts für Statistik und auch die langjährigen wissenschaftlichen Beobachtungen unserer Forscherin Lucia Lanfranconi. Sie ist Professorin für Diversity, Equity und Inclusion. In einer aktuellen Studie mit Unternehmen über 100 Mitarbeitenden im Auftrag des Bundesamts für Justiz untersucht sie, ob und wie der Artikel 13 umgesetzt wurde und damit die Entwicklung des Lohnunterschieds beeinflusst. In der neuen Podcast-Episode der BFH Wirtschaft spricht sie über die Ursachen des Gender Pay Gaps, welche Faktoren ihn beeinflussen und was Unternehmen und Einzelne tun können.

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AUTHOR: Anne-Careen Stoltze

Anne-Careen Stoltze ist Redaktorin des Wissenschaftsmagazins SocietyByte und Host des Podcasts "Let's Talk Business". Sie arbeitet in der Kommunikation der BFH Wirtschaft, sie ist Journalistin und Geologin.

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