Wie New Work mit Employability 4.0 und Erschöpfung zusammenhängt

Mit einem grafischen Rückblick auf die Transform 2021-Konferenz fasst BFH-Dozentin  Mägi Brändle die Beiträge von KI bis Positive Leadership zusammen. Unter dem Titel “ Digital Goes Human – Brave New Work?” diskutierten am 3. November Expert*innen und Forscher*innen, ob die digitalisierte Arbeitswelt eine Utopie oder doch eher eine Dystopie ist. Die zentrale Frage: Wo bleibt der Mensch in einer digitalisierten Arbeitswelt? 

Im ersten Referat beleuchtete Dr. Nada Endrissat die Spannungsfelder der technologisierten Arbeitswelt – zwischen Erschöpfung und Produktivität. Sie zeigt unter anderem, dass für die höhere Produktivität im Home Office meist auch durch mehr Bildschirmzeit erarbeitet wird.

Im zweiten Beitrag diskutierten Prof. Dr. Caroline Straub von der BFH Wirtschaft und Daniel Hügli, Zentralsekretär Sektor ICT syndicom sowie Viktor Calabro, Gründer und Executive Chairman von Coople Switzerland über die plattformbasierte Arbeit in der Schweiz.

Sandra Steiner, die Stabchefin und Mitglied der Geschäftsleitung  bei der Bedag berichtete von dem firmeninternen Projekt New Work um.

Um Positive Leadership ging es im Beitrag von BFH-Prof. Dr. Alexander Hunziker. Er plädiert dafür, weniger Fehler zu suchen sondern mehr das Positive zu sehen und wertzuschätzen.

Algorithmen arbeiten nur nach den Vorgaben, nach der Ordnung, die ihnen Menschen geben, sagte unter anderem  Lisa Herzog Philisophieprofessorin an der Universität Groningen in ihrem Keynote.  Diese Ordnungsprozesse stossen an Grenzen, wenn Unvorhergesehenes eintritt, dann brauche es den Menschen.

Wie Künstliche Intelligenz (KI) im Rekrutierungsprozess eingesetzt werden, darüber berichteten BFH-Forscher Andreas Sondereggermit seinem Forschungsprojekt über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Beqwerbungsprozess  Dr. Philipp Karl Seegers, Gründer des HR-Tech Unternehmen candidate select GmbH (CASE).

Im nächsten Input berichten Nadine Wattinger, Projektleiterin und Carmen Koch, Leiterin Neue Arbeitswelt von der Staatskanzlei Kanton Zürich, wie sie den Organisationswandel in der Kantonsverwaltung vorantreiben.

Wie die Megatrends Globalisierung und Digitalisierung den Anspruch an lebenslanges Lernen verstärken und was dies für Unternehmen bedeutet, erläuterten Jochen Schellinger, Studiengangsleiter am Institut New Work der BFH Wirtschaft und Bruno Wymann, Verantwortlicher Weiterbildung Schweiz und Ausbildung Solothurn der Robert Bosch AG.

 


Über die Illustratorin

Mägi Brändle ist Primarlehrerin und Übersetzerin und war  mehr als zehn Jahre Dozentin für Sprache und Kommunikation an der BFH. Sie hat sich selbständig gemacht und bietet Graphic Recordings und Workshops sowie Kurse in Visualisierung an.

 

 

 


Dank an die Partner*innen der Transform 2021

AUTOR/AUTORIN: Anne-Careen Stoltze

Anne-Careen Stoltze ist Redaktorin des Wissenschaftsmagazins SocietyByte. Sie arbeitet in der Kommunikation der BFH Wirtschaft, sie ist Journalistin und Geologin.

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