Call for Papers: Rechtsgrundlagen, Infrastruktur und Bildungspolitik für die digitale Wirtschaft

Die Ausgabe zum Themenschwerpunkt E-Government  beschäftigt sich im Dezember 2017 mit dem Thema „Rechtsgrundlagen, Infrastruktur und Bildungspolitik für die digitale Wirtschaft“. Wir laden Sie ein bis zum 20. Oktober 2017 einen Abstract einzureichen und bei angenommenem Abstract einen Beitrag für das Online Magazin zu schreiben.

Abstracts können an digitalsociety@bfh.ch gesendet werden.

Dabei interessieren insbesondere (aber nicht nur) Lösungen zu folgenden „Baustellen“ der Bürokratie

  • Global
    • Ermöglichung eines schnelleren und flexibleren unternehmerischen Handelns
    • Digitaler Grenzabbau für die Wirtschaft und Förderung der grenzüberschreitenden digitalen Transaktionen – insbesondere: Aufbau eines einheitlichen internationalen Identitätsraums und Bau der Infrastruktur für einen offenen digitalen Binnenmarkt
    • Reduktion der bürokratischen Belastungen durch E-Government Dienste und interne digitale Transformation der Verwaltung – insbesondere Etablierung eines grenzüberschreitenden Only-Once-Prinzips
    • Förderung des freien Datenflusses unter Wahrung der Rechte der Betroffenen
    • Geopolitische Etablierung europäischer und Schweizerischer Rechtsprinzipien in der digitalisierten Wirtschaft
    • Förderung des Aufbaus von Digital Skills für die digitale Transformation bei Einzelpersonen und Unternehmen, sowie in ganzen Disziplinen und Branchen
    • Arbeitnehmerschutz für die Pseudounternehmer der Sharing Economy
  • Bezogen auf die Schweiz, Österreich, Deutschland und andere europäische Länder
    • Bereitstellung von Datenplattformen für die Wirtschaft – insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Sport, Landwirtschaft und Wirtschaftsdaten allgemein
    • Förderung der ökonomischen Komplexität durch gezielte Bildungspolitik und Förderung der lokalen und globalen Vernetzung
    • Spezifische regionalpolitische Initiativen, die auf der kulturellen Tradition aufbauen und strukturschwache Regionen von Metropolitanregionen profitieren lassen
    • Wissensaufbau zur digitalen Transformation innerhalb der Verwaltung
  • Bezogen spezifisch auf die Schweiz
    • Verhinderung der Benachteiligungen für Schweizer Unternehmen gegenüber der Konkurrenz in der EU, Asien oder den USA
    • Wahrung und Stärkung der Schweizer Reputation in der digitalen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft
    • Explizite Förderung der Standortqualität – insbesondere Schaffung der Grundlagen dafür, dass die Schweiz Standort Nummer 1 für Dynamic Venturing wird, d.h. für organisationsübergreifende Projektzusammenarbeit
    • Wahrung der Demokratie in der postdemokratischen Wende – insbesondere Wahrung der Rechte des Schweizer Souveräns in einer globalisierten Weltwirtschaft, die nur mehr supranational politisch gesteuert werden kann
    • Kultureller Wandel und politische Neudefinition der Verwaltung in Kontext der digitalen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft

Das Vorstellen internationaler Lösungen für nationale oder lokale Themen/Herausforderungen ist ebenso willkommen, wie das Vorstellen von lokalen oder nationalen Lösungen für globale Themen/Herausforderungen.

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